Der neue Vorstand ist der alte Vorstand

Bei der JHV des Ortsvereins, die in diesem Jahr coronabedingt im Karl-Bröger-Zentrum stattfand, standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Alle Personen, die den alten Vorstand gebildet hatten, haben auch wieder kandidiert. Die Vorstands-Wahl ergab die gleiche Zusammensetzung wie bisher.

Vorsitzender ist Norbert Schneider
stellvertretende Vorsitzende sind Elke Härtel, Eva Schmidt und Karl Weihberger
Kassiererin ist Friederike Kittelt
Schriftführerin ist Martina Sommer

EDEKA-Wiedereröffnung am 3. Dezember

Der Vollsortimenter Edeka Schötz in der Schießplatzstraße wird in einem neuen Haus an alter Stelle am 3. Dezember wieder eröffnet. Dann hat es kein Jahr gedauert, bis auf dem Gelände des alten Gebäudes (das übrigens mal ein Kino war), ein völlig neuer Supermarkt entstanden ist.

Für die EDEKA-Zentrale ist dieses Projekt ein Versuch, denn bisher gab es noch keinen Markt, bei dem im Erdgeschoss die Parkplätze sind und die Verkaufsflächen im 1. Stock.

Wir wünschen dem neuen EDEKA einen guten Start und treue Kundschaft.

Weit über 100 Unterschriften für einen Briefkasten

Im August wurde der Briefkasten an der Service-Stelle der Sparkasse Nürnberg in der Deidesheimer Straße abgebaut. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlungen Süd sind darüber sehr verärgert. Das haben die Gespräche gezeigt, die bei der Unterschriftensammlung geführt wurden.
Gerade gebrechliche Menschen und solche, die der Technik misstrauen, fühlen sich von der Sparkasse im Stich gelassen. Die Unterschriften werden nun der Sparkasse zur Kenntnis übergeben. wir sind gespannt, was die Sparkassen-Chefs dazu sagen werden.

Stellungnahme zum Ausbau der A73 und dem Bundesverkehrswegeplan 2030

Folgende Erklärung hat der Vorstand der SPD Siedlungen Süd veröffentlicht:

Laut Vorlage des Bundesverkehrsministeriums ist der sechsspurige Ausbau der A 73 zwischen Nürnberg-Zollhaus und Hafen-Süd in Projekte des vordringlichen Bedarfs aufgenommen worden.

Das bedeutet, dass die Realisierung dieses Projektes innerhalb der kommenden 15 Jahre ansteht. Aktuell liegen die Pläne zum Ausbau im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens öffentlich auf und man kann Einwände gegen die Ausbaupläne geltend machen. Diese werden dann geprüft und in einer Anhörung mit den Einwendern erörtert.

Aus Sicht des Vorstands des SPD-OV Siedlungen Süd werden die vorgelegten Pläne unseren Vorstellungen eines optimalen Lärmschutzes nicht gerecht.

Damit befinden wir uns in einer Linie mit dem Verkehrsausschuss der Stadt Nürnberg und dem Bürgerverein Siedlungen Süd. Übereinstimmend fordern alle Gremien folgende Änderungen am Plan:

  1. Lärmschutzwand auf dem bestehenden Wall durch Gabionen (mit Steinen gefüllte Metallgitterboxen)
  2. Geschwindigkeitsbegrenzung auf der gesamten Strecke auch bei wenig Verkehrsaufkommen
  3. Verlängerung der Lärmschutzmaßnahmen auch in die Münchener Straße hinein

Zudem unterstützt der OV die Forderungen des Verkehrsausschusses der Stadt Nürnberg,

  1. die beiden Unterführungen, die als Geh- und Radwege genutzt werden, zu verbreitern und so die Verkehrssicherheit in den Unterführungen zu erhöhen.
  2. die Weiterführung des sechsstreifigen Ausbaues bis zum Kreuz Nürnberg-Hafen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Frankenschnellweges

Diese Forderungen können im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens eingebracht werden. Die Pläne sind einsehbar bis zum 4. April 2016 bei der Stadt Nürnberg, Hallplatz 2 (Mauthalle, Zimmer 217, 2 OG). Dort können auch die Einwendungen vorgebracht werden. Die Frist dafür ist bis zum 18. April 2016.

Der Vorstand des OV empfiehlt, sich auf jeden Fall zu dem Planfeststellungsverfahren zu äußern, um Verbesserungen beim Lärmschutz zu erreichen.

Gegenüber dem Bundesverkehrsministerium können ebenfalls Stellungnahmen zum Bundesverkehrswegeplan abgegeben werden. Dies kann online erfolgen oder schriftlich gegenüber dem BMVI. Das Verfahren wird auf der Homepage des Bundesverkehrsministeriums erklärt Suchbegriff bei Google „BVWP 2030“.

Der Bundesverkehrswegeplan enthält zudem noch ein Projekt, das Auswirkungen auf unser Siedlungsgebiet hat und vom Vorstand des SPD Ortsvereins abgelehnt wird: die Ortsumgehung Stein mit einem Tunnel unter dem Siedlungsgebiet Eibach/Katzwang sowie dem Rednitztal ab dem Kreisverkehr Wiener Straße. Auch hiergegen können Einwände vorgebracht werden.

 

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