Der neue Vorstand ist der alte Vorstand

Bei der JHV des Ortsvereins, die in diesem Jahr coronabedingt im Karl-Bröger-Zentrum stattfand, standen auch Neuwahlen auf der Tagesordnung.

Alle Personen, die den alten Vorstand gebildet hatten, haben auch wieder kandidiert. Die Vorstands-Wahl ergab die gleiche Zusammensetzung wie bisher.

Vorsitzender ist Norbert Schneider
stellvertretende Vorsitzende sind Elke Härtel, Eva Schmidt und Karl Weihberger
Kassiererin ist Friederike Kittelt
Schriftführerin ist Martina Sommer

EDEKA-Wiedereröffnung am 3. Dezember

Der Vollsortimenter Edeka Schötz in der Schießplatzstraße wird in einem neuen Haus an alter Stelle am 3. Dezember wieder eröffnet. Dann hat es kein Jahr gedauert, bis auf dem Gelände des alten Gebäudes (das übrigens mal ein Kino war), ein völlig neuer Supermarkt entstanden ist.

Für die EDEKA-Zentrale ist dieses Projekt ein Versuch, denn bisher gab es noch keinen Markt, bei dem im Erdgeschoss die Parkplätze sind und die Verkaufsflächen im 1. Stock.

Wir wünschen dem neuen EDEKA einen guten Start und treue Kundschaft.

Weit über 100 Unterschriften für einen Briefkasten

Im August wurde der Briefkasten an der Service-Stelle der Sparkasse Nürnberg in der Deidesheimer Straße abgebaut. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlungen Süd sind darüber sehr verärgert. Das haben die Gespräche gezeigt, die bei der Unterschriftensammlung geführt wurden.
Gerade gebrechliche Menschen und solche, die der Technik misstrauen, fühlen sich von der Sparkasse im Stich gelassen. Die Unterschriften werden nun der Sparkasse zur Kenntnis übergeben. wir sind gespannt, was die Sparkassen-Chefs dazu sagen werden.

Sparkasse soll Briefkasten wieder aktivieren

Die Sparkasse Nürnberg wirbt auf der Website mit folgender Aussage für sich:

„Wir sind die Nr. 1 unter den Kreditinstituten in Franken und folgen unserem Auftrag: Einlagen aus der Region, Kredite für die Region.

Unser Geschäftsmodell ist auf Qualität und Nachhaltigkeit ausgerichtet, wir leben konsequente Kundenorientierung in Beratung und Service. Wir sorgen dafür, dass unsere Kunden ihre finanziellen Ziele bestmöglich verwirklichen können.

 Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und engagieren uns für die Region und deren Entwicklung.“

Für die Bürgerinnen und Bürger der Siedlungen Süd klingt das zynisch. Die einst sehr beliebte Filiale in der Deidesheimer Straße wurde vor vier Jahren geschlossen und durch einen Geldautomaten sowie einem Briefkasten zum Einwurf von Überweisungen ersetzt. 

Nun wurde auch der Briefkasten geschlossen. Er werde zweckentfremdet durch den Einwurf von Werbesendungen, heißt es aus der Sparkassenzentrale. Zum Einwurf von Überweisungen und Post an die Sparkasse stünden an anderer Stelle Briefkästen zur Verfügung. Verwiesen wird auf die Filiale am Finkenbrunn.

Die „konsequente Kundenorientierung“ sieht in der Praxis so aus, dass die Sparkasse das Minimum an Dienstleistung im Stadtteil noch weiter reduziert. 

Im Siedlungsgebiet, das zwischen der Trierer Straße, der A 73, dem Ludwig-Donau-Kanal und der Gartenstadt liegt, wohnen viele ältere Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Der Gang zur Sparkasse wird nun noch beschwerlicher, wenn man nicht gerade nur Geld abheben möchte. 

Schriftliche Überweisungen machen zudem vorwiegend ältere Menschen. Entweder, weil sie es nie gelernt haben, mit dem Computer Zahlungen zu erledigen. Gerade ältere Menschen haben nie gelernt, Computer zu benutzen und wählen deswegen die schriftliche Überweisung als Zahlungsweg. Weiterhin gibt es Mitbürgerinnen und Mitbürger, die dem elektronischen Zahlungsverkehr nicht vertrauen. 

Die Sparkasse schlägt diesen Kundinnen und Kunden buchstäblich die Tür vor der Nase zu.

Wir fordern die Sparkasse Nürnberg auf, diese Entscheidung zu überdenken und die Schließung des Briefkastens zurückzunehmen. Gerade um ihrem eigenen Anspruch gerecht zu werden: „Kundenorientierung in Beratung und Service“.

Norbert Schneider

SPD Siedlungen Süd

Sparkasse Briefkasten