Hofflohmärkte mit Rekordbeteiligung

In beiden Flohmarktgebieten ist der Zuspruch zum Flohmarkt in diesem Jahr sensationell hoch! Die Zahl der Verkaufsstellen in den Siedlungen entlang der Trierer Straße liegt bei knapp 90 Anbieterinnen und Anbietern, in der Falkenheim-Siedlung sind es fast 100 Verkäuferinnen und Verkäufer! 

In diesem Jahr kommt es erstmals auf die Einhaltung der Corona-Regeln an. Das bedeutet, dass jede Verkaufsstelle das Hygiene-Konzept befolgen muss: Maske, Abstand und Desinfektionsmittel

Fertigstellung der A 73 im Oktober?

A 73 Flüsterasphalt

Derzeit wird auf der Fahrspur Richtung Zollhaus der offenporige Asphalt, auch Flüsterasphalt genannt, aufgebracht. Diese Arbeiten sollen bis Ende Oktober fertiggestellt sein. Dann wird die A 73 zwischen Hafen und Zollhaus vollständig für den Verkehr freigegeben. Ab diesem Zeitpunkt wird es sich herausstellen, ob die Lärmschutzmaßnahmen Lärmschutzmauer und Flüsterasphalt den gewünschten lärmmindernden Effekt zeigen. Eine weitere Lärmschutzmaßnahme, die Geschwindigkeitsbegrenzung auf dauerhaft 80 km/h konnten wir bei der Autobahndirektion leider nicht erreichen. Dafür hatten sich die SPD, die Stadt Nürnberg, der Bürgerverein und unsere Landtagsabgeordneten aus SPD und auch der CSU eingesetzt.

Neubau ehemalige Polizeiinspektion Süd

PI Saarbrückener Straße

Das Siedlungswerk Bayern plant das Gelände der ehemaligen Polizeiinspektion Süd mit Wohnungen zu bebauen. Die ursprünglich vorgesehene sechs-, fünf- und viergeschossige Bebauung hat in der Bevölkerung großen Widerspruch hervorgerufen. Daraufhin wurden Gespräche mit dem Siedlungswerk geführt, die eine teilweise Reduzierung der Geschosshöhe erreichen konnten. Ein Nachbar hatte zudem gegen den vorgesehenen Bau geklagt. Da diese Klage abgewiesen wurde, kann das Siedlungswerk die Baupläne zur Genehmigung einreichen. Dies ist aktuell noch nicht geschehen. Wann also mit dem Neubau begonnen wird und welche Konsequenzen das während und nach der Bauphase für den Straßenverkehr an der Saarbrückener Straße und der Julius-Loßmann-Straße hat, ist noch nicht abzusehen.

Sparkasse soll Briefkasten wieder aktivieren

Die Sparkasse Nürnberg wirbt auf der Website mit folgender Aussage für sich:

„Wir sind die Nr. 1 unter den Kreditinstituten in Franken und folgen unserem Auftrag: Einlagen aus der Region, Kredite für die Region.

Unser Geschäftsmodell ist auf Qualität und Nachhaltigkeit ausgerichtet, wir leben konsequente Kundenorientierung in Beratung und Service. Wir sorgen dafür, dass unsere Kunden ihre finanziellen Ziele bestmöglich verwirklichen können.

 Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung und engagieren uns für die Region und deren Entwicklung.“

Für die Bürgerinnen und Bürger der Siedlungen Süd klingt das zynisch. Die einst sehr beliebte Filiale in der Deidesheimer Straße wurde vor vier Jahren geschlossen und durch einen Geldautomaten sowie einem Briefkasten zum Einwurf von Überweisungen ersetzt. 

Nun wurde auch der Briefkasten geschlossen. Er werde zweckentfremdet durch den Einwurf von Werbesendungen, heißt es aus der Sparkassenzentrale. Zum Einwurf von Überweisungen und Post an die Sparkasse stünden an anderer Stelle Briefkästen zur Verfügung. Verwiesen wird auf die Filiale am Finkenbrunn.

Die „konsequente Kundenorientierung“ sieht in der Praxis so aus, dass die Sparkasse das Minimum an Dienstleistung im Stadtteil noch weiter reduziert. 

Im Siedlungsgebiet, das zwischen der Trierer Straße, der A 73, dem Ludwig-Donau-Kanal und der Gartenstadt liegt, wohnen viele ältere Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Der Gang zur Sparkasse wird nun noch beschwerlicher, wenn man nicht gerade nur Geld abheben möchte. 

Schriftliche Überweisungen machen zudem vorwiegend ältere Menschen. Entweder, weil sie es nie gelernt haben, mit dem Computer Zahlungen zu erledigen. Gerade ältere Menschen haben nie gelernt, Computer zu benutzen und wählen deswegen die schriftliche Überweisung als Zahlungsweg. Weiterhin gibt es Mitbürgerinnen und Mitbürger, die dem elektronischen Zahlungsverkehr nicht vertrauen. 

Die Sparkasse schlägt diesen Kundinnen und Kunden buchstäblich die Tür vor der Nase zu.

Wir fordern die Sparkasse Nürnberg auf, diese Entscheidung zu überdenken und die Schließung des Briefkastens zurückzunehmen. Gerade um ihrem eigenen Anspruch gerecht zu werden: „Kundenorientierung in Beratung und Service“.

Norbert Schneider

SPD Siedlungen Süd

Sparkasse Briefkasten