A73

Nachdrückliche Forderung nach Lärmschutz

Bei einer vom Bürgerverein organisierten und von der SPD unterstützten Demonstration von mehreren Hundert Siedlerinnen und Siedlern für einen besseren Lärmschutz entlang der A 73 sprachen sich alle anwesenden Politikerinnen und Politiker für unsere Forderungen aus. Stadtrat Gerald Raschke zeigte die Beschlusslage der Stadt Nürnberg auf, die auf Grundlage einer gemeinsamen Erklärung von SPD und CSU im Sinne der Siedlungen gefällt wurde. Die Stadt hat allerdings kein Entscheidungsrecht. Das liegt beim Land. Der CSU-Vertreter, der Landtagsabgeordnete Karl Freller aus Schwabach, zeigte Verständnis für unsere Anliegen und wollte sich in unserem Sinne bei Innenminister Herrmann einsetzen. SPD-Landtagsabgeordnete Helga Schmitt-Bussinger hat ja bereits mehrfach unsere Wünsche an den Innenminister weitergeleitet, jedoch bislang ohne Erfolg.

Die nun erneut an das Innenministerium gerichtete Forderung, bereits jetzt eine permanente Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen, lehnte dieser wiederholt ab. Die für eine Geschwindigkeitsbegrenzung nötigen Lärmwerte würden nicht erreicht. So bleibt das etwa zwei Kilometer lange Teilstück zwischen der Ausfahrt Zollhaus und Hafen Süd das einzige Stück Autobahn um Nürnberg, an dem in Zeiten geringen Verkehrsaufkommens beliebig schnell gefahren werden darf.